Natur pur!

•17. Januar 2010 • 3 Kommentare

Nach dem heftigen Sturm mit sintflutartigem Regen über dem Sumpfland von Corrientes haben wir eine vage Vermutung, wie die ungeteerten Schotter- und Lehmstrassen aussehen könnten. Unsere Vermutungen kommen nicht ganz an das heran, was wir dann am darauffolgenden Tag auf der Fahrt nach Mercedes in der Provinz Misiones effektiv erleben. Mehr dazu gleich.

Zuerst gibt es noch von unserem Bootsauflug auf der Lagune Ibera zu berichten. Gegen fünf Uhr Abends bereiten wir uns auf den Trip vor, sprühen uns von Kopf bis Fuss mit Mückenspray ein, tragen eine dicke Schicht Sonnencreme auf und legen einen neuen Chip in die Kamera ein. Nach einer kurzen Fahrt erreichen wir das Bootshaus mit dem Boot, welches noch schnell geleert werden muss (das Wasser schwimmt im Boot), steigen dann ein und fahren los. Die erste Strecke legen wir auf von Seerosen und Algen dicht bewachsenen Wassersträsschen zurück, wo unser Bootsführer zu einem Gondoliere wird und das Boot mit einem Stock anschieben muss. Wir bahnen uns den Weg durchs Schilf, bis wir dann endlich die Lagune erreichen und am Uferrand schon die ersten Sumpfhirsche erblicken. Die sonst sehr scheuen Tiere lassen sich nicht beirren und weiden gemütlich weiter. Mit der untergehenden Sonne kommen die Tiere langsam aus ihren Verstecken raus um auf Jagd zu gehen oder, wenn sie alt oder krank sind, gejagt zu werden. Die Kaimane schwimmen hungrig durchs Wasser auf der Suche nach Fischen. Die bunten und oft auch extrem laut zwitschernden Vögel flattern uns in den schönsten Gefiederfarben um die Ohren! Dazwischen erblicken wir wieder einen Kaiman, diesmal liegt er gemächlich auf einer schwimmenden Insel und wartet wahrscheinlich, bis ihm etwas in das offene Maul flattert. Das Oekosystem ist sichtlich intakt, alles nimmt hier seinen natürlichen Lauf vom Jagen über gejagt werden. Der Mensch ist hier seit 1998 nur noch als Besucher geduldet, die Wildjagd wurde verboten und die ehemaligen Jäger arbeiten heute als Ranger im Sumpfgebiet. Der Jaguar als grösstes und gefährlichstes Raubtier in dieser Gegend ist leider ausgestorben. Er wird aber in verschiedenen Projekten wieder angesiedelt, in der Hoffnung, dass die Katze bald wieder heimisch wird.

Jetzt nun also zur Weiterfahrt nach Mercedes. „Normalerweise“ kann diese Strecke in 3 Stunden zurück gelegt werden. Wir brauchen doppelt so lange, bleiben aber zum Glück nie stecken. Der Lehm ist total durchnässt und liegt in einer ca. 30 Zentimeter dicken Matsch-Schicht auf der Strasse. Vor uns hat an diesem Tag noch niemand die Strecke passiert und so ist auch keine Spur vorhanden, in der man fahren könnte. Das 4×4 Getriebe wird schon bald dringend benötigt, wenn nämlich der Wagen schief zur Strasse steht und der Dreck vom spulenden Hinterrad an mein Fenster spritzt, so dass ich bald nichts mehr sehe. Unser Guide, ein in Argentinien geborener Schweizer fährt kühn und total selbstsicher durch die braune Masse, zwischendurch gibt’s wieder ein Schlagloch, dann ruft er lauthals aus. Vor einer Wasserlache tritt er aufs Gas, das Wasser spritzt wie in der Waschanlage. Er sei aber noch nie stecken geblieben in seiner 10-jährigen Karriere als Touristenführer. Wir glauben ihm und senden dennoch immer wieder Stossgebete gen Himmel! Zwischendurch wird Halt gemacht, um das Scheibenwischer-Wasser nachzufüllen. Das brauchen wir auch sehr dringend, denn permanent spritzt Dreck an die Windschutzscheibe. Nach ca. 250 Kilometer und 5 Stunden erreichen wir endlich die geteerte Strasse und brausen wie auf Samt nach Mercedes rein. Unsere nächste Unterkunft ist eine Estancia, auf der der Tourismus nur eine kleine Nebenrolle spielt. Die Hauptbeschäftigung ist die Viehzucht. Die Estancia hat ca. 6’000 Rinder, beschäftigt 20 Gauchos und dutzende von Pferde. Die Gäste auf der Estancia können den Gauchos bei der Arbeit über die Schultern schauen. Das lassen wir uns natürlich nicht zweimal sagen, schwingen uns auf Pferd und reiten den zwei Gauchos auf die weiten Felder nach. Unsere heutige Aufgabe: Rinder pflegen, die an wunden Stellen von einer Fliege geplagt werden. Wir reiten also an hunderten von Kühen vorbei, schauen grossflächig nach kranken Tieren, reiten weiter wenn alles gut ausschaut oder schwingen das Lasso, wenn irgendwo ein Tier verdächtig ungesund aussieht. Das Lasso schwingen natürlich die Gauchos, aber wir sind hautnah dabei, reiten hinterher und schauen zu, wenn die Gauchos die Rinder pflegen. Es ist genial, den Gauchos bei der Arbeit zuschauen zu können! Die Zeit vergeht extrem schnell und schon bald sind wir seit vier Stunden auf den Pferden. Es dunkelt langsam und so ziehen wir zufrieden zurück zur Estancia, wo Silvia mit dem Essen auf uns wartet. Silvia ist ca. 60 Jahre alt, seit ein paar Jahren verwitwet und Inhaberin des ganzen Imperiums. Als Hobby bewirtet sie in ihrem Haus noch Gäste; im Moment sind wir aber die einzigen zwei und so werden wir von ihr liebevoll umsorgt und verköstigt. Es ist, als wären wir bei einer Verwandten zu Besuch! Wir fühlen uns sofort sehr wohl und vertraut. Silvia spricht sehr gut Französisch und so kann ich nun endlich auch an den Gesprächen teilnehmen. Für den nächsten Tag planen wir bereits den nächsten Ausritt mit der Aufgabe, die Wasserlöcher der Tiere zu kontrollieren. Leider aber macht uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung und so verbringen wir den regnerischen Tag bei Silvia, plaudern mit Freunden, die sie besuchen kommen, spazieren mit ihr durch den Garten, lassen uns von ihr den alten Baumbestand erklären und trinken alle zusammen Mate. Wir sind richtig traurig, als wir am nächsten Morgen schon wieder aufbrechen müssen.

Nächstes Ziel: Iguazu! Die Fahrt dauert nur ca. 3 Stunden und die Strassen sind geteert. Wir machen einen ersten Halt bei der Jesuiten-Stätte San Ignazio, lernen dort, wer die Jesuiten waren, welcher Mission sie nachgingen und was von ihren Reduktionen noch vorhanden ist. Wir sind beeindruckt! Weiter geht es zu einer Edelsteinmine, wo vorwiegend Amethyst abgebaut wird. Wir besichtigen die Höhle, müssen kurzerhand raus als eine Sprengung stattfindet; es ist alles sehr authentisch und ebenfalls beeindruckend. Am frühen Nachmittag erreichen wir dann die brasilianische Grenze, fahren weiter in den Park hinein und checken in unserem Hotel ein, welches direkt an den Fällen gelegen ist. Im Nu sind wir an den tosenden Fällen, spüren die Gischt auf der Haut und sind überwältigt von diesem Naturwunder! Von der brasilianischen Seite aus sieht man die Fälle in ihrer vollen Grösse; insgesamt sind es mehr als 250 einzelne Fälle. Schmetterlinge in allen Farben und Grössen flattern um uns herum, einer ist schöner als der andere. An den Abfalleimern schnüffeln Nasenbären im Abfall herum und sobald man mit der eigenen Tasche raschelt, kommen die gefrässigen Tiere angerannt. Sie sind süss aber frech. Beim sog. Teufelsrachen angekommen, werden wir tropfnass gespritzt! Das Wasser donnert nur ein paar Meter neben uns in die Tiefe, es ist fast etwas beängstigend! Von der brasilianischen Seite total beeindruckt, freuen wir uns schon auf den Besuch der Fälle auf der argentinischen Seite, wo man näher an die einzelnen Fälle heran gehen kann. Ca 80 Prozent der Fälle sind auf der argentinischen Seite; wir brauchen also mehr Zeit für diesen Besuch. Am nächsten Tag ziehen wir um 8 Uhr los, fahren abermals über die Grenze nach Argentinien und drüber in den Park hinein. Es ist schon ziemlich viel los dort; wir steigen auf einen kleinen Touristen-Zug und fahren noch weiter in den Park hinein. Über einen ein kilometerlangen Steg gelangen wir ganz nahe an den Teufelsrachen-Fall heran, es spritzt und rauscht und im Nu sind wir wieder tropfnass! Die einzelnen Fälle von nah zu sehen ist gerade so beeindruckend wie das ganze Panorama aus der Distanz. Auf jeden Fall sind wir von den Iguazu-Fällen total begeistert und beeindruckt!

Nun erwartet uns noch ein weiterer Höhepunkt unserer Flitterwochen: Rio de Janeiro. Der Flug ist kurz, nur zwei Stunden und dann sehe ich aus dem Flugi schon den Zuckerhut und die Christusstatue! Bis wir im Hotel an der Copacabana eintreffen, ist es bereits spät, so beschliessen wir, noch schnell etwas essen zu gehen und dann früh schlafen zu gehen, damit wir für die Stadtbesichtigung am nächsten Tag fit sind. Von Christian empfohlen, gehen wir zu Marius essen. Aus dem „schnell etwas essen gehen“ wird dann ein „schlemmen bis zum Umkippen“! In der Churrasceria schlägt Francesco’s Herz schnell höher, als er das gegrillte Fleisch à discretion sieht! Wir lassen uns viel Zeit, um alles auszuprobieren, was uns vorgetragen wird – es schmeckt vorzüglich! Dass das Wetter während dem Essen umschlägt und es zu regnen beginnt, kommt uns grad gelegen, denn so verschieben wir unsere Stadtrundfahrt auf den übernächsten Tag und gönnen uns am nächsten Tag ausgiebiges ausschlafen und relaxen. Es kommt so wie wir es geplant haben; am übernächsten Tag scheint wieder die Sonne und wir fahren auf den Corcovado zur Christusstatue, zum weltgrössten Fussballstadion Maracana, weiter zur kegelförmigen Kathedrale und schlussendlich auf den Zuckerhut! Die Fahrt durch Rio wird nur noch getoppt durch die geniale Aussicht! Unglaublich, dass diese Stadt in eine so hügelige Landschaft gebaut wurde!

Und viel zu schnell sind drei herrliche, abwechslungsreiche und unvergessliche Flitterwochen vergangen und jetzt sitzen wir am Flughafen in Rio und müssen Abschied nehmen von Südamerika! Wir sind uns einig: wir kommen wieder!

An dieser Stelle wollen wir nochmals unseren Familien, Verwandten und Freunden danken, die uns dabei geholfen haben, diese Ferien möglich werden zu lassen! Ihr habt uns damit ein unvergessliches und einmaliges Geschenk gemacht!

Das Boot bahnt sich den Weg durch die Seerosen und Algen zur Lagune Ibera hinaus

Durch enge von Schilf verwachsene Wassersträsschen

Der Matsch liegt bis zu 30 Zentimeter dick auf der Strasse nach Misiones

Scheibenwischer-Wasser nachfüllen, sonst sehen wir bald gar nicht mehr raus!

Ziemlich viel Dreck klebt am Auto!

Bei Silvia auf der Estancia Santa Cecilia in Candelaria, Provinz Misiones

Wir begleiten die Gauchos auf die Felder zur Arbeit. Aufgabe: kranke Rinder pflegen

Diese jungen Kälber sind erst eine Woche alt und müssen noch am Ohr markiert werden.

Dieses kranke Rind muss eingefangen und behandelt werden, da sich an einer wunden Stelle am Hinterschenkel die Fliegen zu schaffen machen

Geschafft, es vefängt sich im Lasso!

Jesuiten-Stätte San Ignazio

Amethyst in der Mine Wanda

Auf der brasilianischen Seite der Wasserfälle in Iguazu! Herrliche Sicht auf die gesamten Fälle!

Unten beim Teufelsrachen auf der brasilianischen Seite. Die Gischt durchnässt alles!

Die Schmetterlinge sind wunderschön!

Schmetterling Nr 88

Gefrässige Nasenbären

Auf der argentinischen Seite kann man ganz nah an die einzelnen Fälle heran gehen!

Teufelsrachen von oben

Welcome to Rio de Janeiro!

Blick von unserem Hotel aus auf die Copacabana

Die Kokosmilch aus der kühlen Kokosnuss schmeckt herrlich!

Mit einer Schweizer Zahnradbahn geht es auf den Corcovado hoch zur Christusstatue

Gesegnet bis auf alle Zeiten!

Unglaublich, dass man mit solch platten Füssen einer der weltbesten Fussballer sein konnte!

Mit einer Schweizer Luftseilbahn gehts auf den Zuckerhut hinauf

Herrlicher Blick auf Rio und die Christusstatue! (versteckt sich grad hinter der Wolke…)

Blick auf die Copacabana

Auf den Spuren der Inka

•10. Januar 2010 • Hinterlasse einen Kommentar

Wir melden uns zurück aus dem subtropischen Sumpfland im Nordosten Argentiniens; Corrientes. Die Provinz besteht zu 14% aus Sumpfland und beheimatet zugleich eine Vielzahl geschützter, ungeschützer, lieblicher und weniger lieblicher Tiere. Auf unserer ersten Erkundungstour hoch zu Pferd (und die Harmonie zwischen Pferd und Reiterin kam doch noch zu Stande!) haben wir unzählige Capybaras gesehen, eine Art riesen Meerschweinchen, welche in den Sümpfen leben, super Schwimmer sind und nur Gras fressen. Gegen Abend haben wir dann noch eine Herde Viscachas gesehen, ein haasenähnliches Tier, das in Höhlen lebt und mit dem schwarzen Streifen quer über das Gesicht aussieht wie ein Bandit. Dann gabs noch Ameisenbären, Wasserhirsche, Aligatoren, unzählige grosse und kleine Vögel (vom Colibrí bis zum Vogel Strauss), Leguane, Libellen, Mücken aller Art und winzig kleine Spinnchen zu sehen. Fazit nach zwei Stunden Austritt zu Pferd: atemberaubende Fauna, ein Dorado für Naturliebhaber, beeindruckende Feuchtigkeit und 21 Mückenstiche durch Jeans und T-Shirt hindurch!

In der Nacht auf Heute überquerte ein Sturm das Sumpfgebiet und unsere Unterkunft. Es fühlte sich an, als ob mit Feuerwehrschläuchen auf unser Bungalow-Dach gespritzt würde und sich dazu Blitz und Donner gegenseitig zu übertrumpfen versuchten. Es war ein betörend lautes und sehr feuchtes Erlebnis anderer Art!

An die hohe Luftfeuchtigkeit müssen wir uns noch ein wenig gewöhnen, denn die bisher besuchten Gebiete Argentiniens und Chiles waren sehr trocken und immer mindestens 2’000 Meter über Meer, wo fast kein Regen fällt. So erklommen wir also in der Atacama Wüste (wo übrigens der letzte James Bond Film gedreht wurde, wie wir nachträglich erfahren haben) die 4’400 Meter über Meer hohen Tatio Geysir-Felder, setzten Fuss auf Mondgestein im Moon Valley, beobachteten Flamingos, die auf 3’000 Meter über Meer in Salzseen leben und besuchten die Salinas Grandes auf 3’450 Meter über Meer, wo ich dank den günstigen Bedingungen Francesco auf Händen tragen konnte!

Unser Abstecher nach Chile war leider nur von kurzer Dauer; so fuhren wir nach 5 Tagen Chile (Santiago de Chile und Atacama Wüste) wieder zurück nach Argentinien, wo wir uns zuerst in der Humahuaca Schlucht in Purmamarca, später im Calchaquí-Tal in Colome niederliessen. In der Humahuaca Schlucht besuchten wir restaurierte Indianer-Dörfer, erfuhren viel über den Eroberungszug der Inkas von Cusco (Peru) aus in die benachtbarten Länder Boliviens, Chile und Argentinien, wo sie lokale Indianerstämme bekämpften, später dann aber selber von den Spaniern bekämpft wurden. Noch heute aber ist der Einfluss der Indianer, resp der Inka in der Region Salta sehr gross; die Indianer-Göttin Pachamama wird ebenso verehrt wie die katholische Kirche und die Namen der Dörfer, Schluchten und Berge sind in der Indianer-Sprache geblieben. Im Calchaquí-Tal besuchten wir das höchst gelegene Weingut der Welt. Die Weinberge liegen zwischen 2’200 und 3’000 Meter über Meer und der Wein schmeckt vorzüglich!

Die Anden-Region mit ihrem starken Indianer-Einfluss, den enormen Höhenlagen, dem lieblichen und freundlichen Volk, den intensiven und geschmackvollen Weinen, den schmuckvollen Städten mit kolonialem Einfluss und den unglaublichen Weiten hat es uns total angetan.

Spaziergang auf dem Mond – Moon Valley bei San Pedro de Atacama (Wüste Chiles)

Schluchten, Steilwände, Dünen, alles aus Sand oder Gips soweit das Auge reicht

Herrliches Lichtspiel während der Dämmerung im Moon Valley

Sonnenuntergang, sobald die Sonne weg ist, wird es bitter kalt

Frühmorgendlicher Ausflug zu den Tatio Geysir Feldern auf 4′400 M.ü.M.

Im Dampf der Geysire

Meterhohe Dampfsäulen steigen bei -6° Celsius in den Morgenhimmel hoch

Monduntergang und Sonnenaufgang sind gleichzeitig zu beobachten (leider nicht ganz einfach zu fotografieren, deshalb hier im Hintergrund die Sonne, vor uns der untergehende Mond)

Sonne pur, herrlich!

Auf der Fahrt zurück nach San Pedro de Atacama weiden Lamas am Strassenrand

Selbst die kleinsten Bergdörfer haben ihre eigene Kirche (hier leben nur 4 Personen)

Eine der 4 Personen aus dem Dorf

Flamingo-Beobachtungs-Tour

Auf und davon…

Ein wunderschöner Vogel!

Der “7 colors mountain” bei Purmamarca im Humahuaca Tal (Nordosten Argentiniens)

Meterhohe Kakteen soweit das Auge reicht! (manche geben ziemlich deutliche Handzeichen!)

.. und andere bringen hübsche Blumen hervor..

Der Nektar schmeckt ihm wohl, dem Kolibri!

Den Indianern gewidmetes Denkmal in Humahuaca

Kurven bis zum Umkippen!

Die Passhöhe liegt auf 4′170 Meter über Meer!

Die scheuhen und vom aussterben bedrohten Vicuñas kreuzen unseren Weg zu den Salinas Grandes

Salinas Grandes

Die günstigen Wetterbedingungen machen es möglich, dass ich Francesco auf Händen tragen kann, resp ihn auch unter Kontrolle halten kann :-)

Don’t cry for me Argentina!

Auf schier unendlich langen Strassen (Inka-Pfad Tin-Tin) geht es weiter zur Bodega Colomé, dem höchst gelegenen Weingut der Welt

Wie eine Kompanie Soldaten stehen die Kakteen zu tausenden entlang der Strasse

Achtung Lama!

Vicuñas sind vom aussterben bedroht. In dieser Zucht versucht man deshalb, die Tiere zu züchten, damit deren Bestand wieder aufgestockt werden kann. Heute leben hier 115 Tiere.

Endlich ist das Ziel erreicht: Bodega Colomé!

Bis zu 24 Monaten lagern hier die Spitzenweine in den Fässern

Schiefe Berge!

Weiterreise in den Nordosten Argentiniens, in die Sümpfe von Corrientes

Hoch zu Pferd und tief im Wasser! (wenn dass nicht ein Fortschritt ist!!!)

Woody Woodpecker

Road Runners in allen Grössen!

Capibara

Gray Brocket Deer, zu Deutsch: Spiesshirsch

Die Ameisenbär-Dame kommt aus einem argentinischen Zoo. Sie muss hier hinter Gittern gehalten werden, weil sie nie gelernt hat, sich selber zu verteidigen (obwohl sie meeega scharfe Krallen hat). Einmal täglich wird sie mit einer Mischung aus Milch, Eiern, Früchten und Körnern gefüttert. (ich durfte ihr den Schoppen geben!!!)

Bootsfahrt auf der Lagune Ibera

Marsh Deer, zu Deutsch: Sumpfhirsch

Kaimane

Feliz Año Nuevo!

•1. Januar 2010 • 1 Kommentar

Wir wünschen Euch allen ein glückliches, erfolgreiches und zufriedenes neues Jahr und hoffen, dass ihr alle gut gerutscht seid! Wir sind seit gestern Abend um 22 Uhr in der Atacama Wüste im Norden von Chile und konnten gerade noch rechtzeitig im Hotel einchecken, bevor das neue Jahr eintraf. Glücklich aber auch etwas müde von den vielen tollen Eindrücken, die wir bis jetzt gesammelt haben, fielen wir dann mit den Klängen chilenischer Musik ins Bett.

Wir sind nun seit einer Woche in Südamerika unterwegs, haben bereits mehr als 400 tolle Fotos geschossen und schon mindestens zwei Städte erkundet, in denen wir uns sofort niederlassen würden! Angefangen bei Buenos Aires, dem Paris von Südamerika. Mit einem deutschsprachigen Guide haben wir diese farbenprächtige, multikulturelle und boomende Weltstadt während zwei Tagen erkundet; vom pulsierenden Boca Quartier über das moderne Puerto Madera, zum gediegenen Recoletta Quartier, entlang der breitesten Strasse der Welt, der Avenida 9 de Julio zum trendigen San Telmo; wir haben uns sofort wohl und sicher gefühlt. Weniger sicher waren wir allerdings in unserer ersten Tangolektion mit Carlos und Veronica, die mit einer unglaublichen Geduld und den immer gleichen Anweisungen uns die Grundschritte dieses besinnlichen, romantischen Tanzes beibringen wollten. Nach 90 Minuten und schmerzenden Zehen konnten wir uns dann aber doch zum Takt der Musik einigermassen Bewegen, ohne dass Carlos die Augen verdrehte und ständig “tranquillo, tranquillo” rief. Es hat total Spass gemacht und uns vorallem eingestimmt auf die bevorstehende Tango-Show am Abend, wo uns dann von drei Paaren vorgezeigt wurde, wie der Tanz eigentlich richtig aussehen sollte! Super, wir waren total begeistert!

Nun hiess es leider schon wieder Abschied nehmen von Buenos Aires, der Weiterflug nach Mendoza stand an. Zwei Stunden später landen wir also in Mendoza und fahren entlang von wunderschönen mit Bäumen gesäumten Alleen unter einem Blätterdach nach Tupungato in unser nächstes Hotel. Francesco’s Herz schlägt höher zwischen all den Rebbergen und Weinkellereien, die wir passieren. Im Hotel wird Wein serviert wie andernorts Wasser, einer besser als der andere; Malbec, Merlot, Sauvignon Blanc etc. Beschwipst und guter Laune buchen wir für den nächsten Tag eine Reitstunde, resp. ein zweistündiger Ausritt zu Pferd über die unendlichen Länderein des Winzers. Am nächsten Tag, auf dem Rücken meines Pferdes, bereue ich die Buchung und stelle schnell fest, dass mich das Pferd spazieren führt und nicht umgekehrt. Mein Gaul ist faul, frisst lieber Blätter ab den Bäumen als mit der Gruppe mitzulaufen und will auch nicht auf meine Anweisungen reagieren. Es kommt keine Harmonie zustande zwischen Pferd und Reiter und so entferne ich mich im Nu von meiner Gruppe, bis ich die anderen nur noch winzig klein hinter den nächsten Weinreben verschwinden sehe! Mein Puls rast, das Pferd merkt das haargenau und lacht sich ins Fäustchen! Francesco turnt währenddessen wie ein spanischer Hofreitschulreiter auf seinem Pferd, gibt diesem von Anfang an den Tarif durch und will den Gaul nach zwei Stunden am liebsten gleich mit nach Hause nehmen!

Mit Muskelkater und Verspannungen von Kopf bis Fuss geht es am Nachmittag weiter mit der Besichtigung der Weinkellerei Salentein, deren Weinanbaugebiet auf bis 1′700 Meter über Meer liegt. Die gute Höhenluft verleiht dem Wein eine ausgezeichnete Note, wie wir bei der Degustation feststellen.

Am nächsten Tag schlägt Francesco’s Herz gleich nochmals höher, wir essen ein richtiges Asado zum Zmittag. Fleisch (Lomo Liso, Lomo Cordero, Chorizo, Pollo) soweit das Auge reicht! Und zubereitet wird es auf dem offenen Feuer vor dem Haus, es riecht wirklich lecker! Schmecken tuts dann noch viel besser und so verweilen wir bis um vier Uhr Nachmittags am Tisch. Für mich gibt‘s Fisch, Kartoffeln und Salat – auch mein Herz schlägt höher, ich muss also nicht verhungern! ;-)

Am Busbahnhof von Mendoza nehmen wir am nächsten Tag den Bus in Richtung Santiago de Chile. Die Abfahrts- und Ankunftszeiten werden mit „voraussichtlich“ angegeben – in weiser Voraussicht, dass wir bestimmt nicht nach 6 Stunden in Santiago de Chile eintreffen werden. Janu ,wir lassen uns überraschen! Die Fahrt geht über die drei Kordillieren, die zusammen die Anden bilden und bis 7‘000 Meter hoch sind. Sehr beeindruckend, vorallem weil wir am Tag zuvor erfahren haben, dass San Martin zu Fuss von Chile über die Anden kam, um Argentinien vor den Spaniern zu befreien. Und wir fahren die gleiche Strecke im Car und schauen dazu DVD‘s und trinken Coca Cola. Nach 3,5 Stunden Fahrtzeit erreichen wir den Zoll, der Bus hält und bewegt sich für die nächsten 5 Stunden nicht mehr vom Fleck. Der nächste DVD wird abgespielt, ein weiterer folgt. Es bewegt sich immer noch nichts. Die Chilenen nehmens sehr genau bei der Einreise, zu gross ist die Angst, dass die Mittelmeerfliege ins Land eingeführt wird und dann ihre Ernte zerfrisst. Die Sonne geht schon unter, als wir endlich an der Reihe sind. Wir steigen also aus (ziemlich frisch und windig auf 4‘000 Meter über Meer), müssen zuerst bei den Argentinischen Schaltern vorbei für die Ausreise, dann beim Chilenischen Schalter für die Einreise und dann wird das Gepäck durchleuchtet. Gebüsst wird, wer willentlich oder nichtwillentlich Obst einführt. Die Warterei verzögert sich abermals um eine Stunde, weil in unserem Car eine Person erwischt und gebüsst wird. Das ganze Prozedere ist nach 6 Stunden geschafft und nun steht die Weiterreise nach Santiago an, nochmals 3 Stunden, steil hinunter in die fruchtbare Ebene. Wir erreichen Santiago mit 6 Stunden Verspätung, können aber nicht in den Busbahnhof einfahren, weil dort keine Parklücke für uns frei ist und müssen also irgendwo in einer dunklen Gasse aussteigen, unser Gepäck entgegennehmen und uns den Weg zum Busbahnhof selber suchen. Wie sich schnell herausstellt, ist das Quartier nicht das Beste und entsprechend grimmig schauen uns die Einheimischen an. Unseren Guide, der uns um 17.30 Uhr hätte abholen sollen, finden wir natürlich nicht und nehmen genervt ein Taxi in unser Hotel. Ziemlich geschafft und erleichtert legen wir uns auf‘s Ohr und schlafen schnell ein. Am nächsten Tag stellt sich heraus, dass unser Guide bis um 23.30 Uhr am Busbahnhof auf uns gewartet hat!

Trotz der nicht gerade netten Ankunft in Santiago stellen wir am nächsten Tag fest, dass die chilenische Hauptstadt uns ebenfalls so gut gefällt, dass wir uns hier am liebsten gleich niederlassen würden! Im Quartier Las Condes schiessen die modernen Wolkenkratzer wie Pilze aus dem Boden, die Geschäfte sind chic, die Wagen teuer, eine moderne Weltstadt, wie sich herausstellt. Weiter in Bellavista kommt die Romantik auf, zwischen den stilvollen südamerikanischen Stadthäusern, den vielen Restaurants, Boutiquen und Bars. Im Zentrum geht es zu und her wie in einem Bienenhaus; Menschen drängen sich durch die Strassen, kaufen noch Silvesterartikel ein und schliessen dann ihre vielen kleinen Läden. Wir kosten Mote con Huesillos, Humitas und trinken dazu einen Pisco Sour. Um 17 Uhr gehts dann leider bereits Richtung Flughafen, die Weiterreise nach Calama steht an. Und hier sind wir nun also, in der trockensten Wüste der Welt, auf mehr als 2‘400 Meter über Meer in einem aus Sandstein gebauten Hotel inmitten der Wüste! Der Start ins neue Jahr ist also geglückt!

Unter den grünen Dächern von Mendoza

Hoch zu Pferd

Empanadas frisch aus dem Ofen

Asado Argentino

Silvesterparty im Hotel Alto de Atacama

Auf zu neuen Ufern

•24. Dezember 2009 • 1 Kommentar

Unsere Wohnung an der York Avenue ist geräumt, das Mobiliar per Schiff unterwegs nach Europa und unsere Koffer für die Flitterwochen gepackt! Es kann also los gehen!

Heute Abend um 22:10 Uhr fliegen wir mit American Airlines nach Buenos Aires und starten unseren siebenwöchigen Honeymoon! Die Reise führt uns quer durch Argentinien über die Anden nach Chile, wieder zurück in den argentinischen Norden und zum Abschluss via Iguazu nach Rio de Janeiro (detaillierte Reiseroute weiter unten). Dank euren großzügigen Beiträgen ist diese Reise erst möglich geworden und deshalb wollen wir euch laufend informieren, wie es uns geht und was wir erleben. Hier könnt ihr also in Kürze erfahren, wie wir unseren ersten Tangokurs gemeistert haben, wie wir die Luft auf 4000 M.ü.M. erleben oder von was sich Isabelle im Land des Fleisches ernährt!

Nach der Rückkehr aus Südamerika stehen uns noch drei Wochen Ferien in Nordamerika bevor. Diese Urlaubswochen führen uns via Washington DC nach Aspen, Colorado und weiter nach Phoenix in den Bundesstaat Arizona. Auch über diese Reise werden wir berichten, also laufend unsere Website checken!

Am 6. Februar 2010 werden wir voraussichtlich in Zürich Kloten landen und hoffen, dass bis dann auch unser Haushalt den Weg in die Schweiz gefunden hat. Somit wäre dann ein weiteres Kapitel abgeschlossen und ein Neues steht bevor! Wir freuen uns, im nächsten Jahr wieder in der Schweiz zu sein, euch alle wieder regelmässig zu sehen, feine Bratwürste vom Grill zu verspeisen und am Ufer des Zürichsees eine neue Bleibe einzurichten!

Wir wünschen euch allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Isabelle & Francesco

Das Hochzeitsfest!

•1. November 2009 • Hinterlasse einen Kommentar

Nach langen Monaten der Planung und Organisation war es dann am 12. September 2009 endlich soweit: Das Hochzeitsfest konnte beginnen!

Bei schönstem Wetter und mit vielen lieben Freunden und der ganzen famiglia d’Italia und der Schweiz feierten wir unser lang ersehntes Hochzeitsfest. In der reformierten Kirche Zollikon fand die ökumenische Trauung mit Pfarrer Simon Gebs und Pfarrer Albin Keller statt und danach folgte ein Apéro riche für alle Gäste. Im kleineren Kreise zog man weiter in Richtung Zürcher Innenstadt, wo im Zunfthaus zur Saffran am Limmatquai ein fröhliches, beschwingtes Fest bis in die frühen Morgenstunden folgte!

Wir schwelgen nach wie vor in den Erinnerungen an diesen wunderschönen Tag und können dank der vielen Fotos das ganze Fest immer wieder Revue passieren lassen.

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Hier findet Ihr das gesamte Fotoalbum.

An dieser Stelle möchten wir uns nochmals bei allen Gästen ganz herzlich bedanken für die vielen lieben Glückwünsche und grosszügigen Geschenke.

Eure Isabelle & Francesco

Wunschalbum

•3. Juni 2009 • 1 Kommentar

Link zum Wunschalbum

Die vielen Gratulationen und lieben Wünsche zu unserer Heirat haben uns sehr gefreut und wir danken allen ganz herzlich dafür! Wir geniessen unser junges Eheleben in New York und gewöhnen uns auch langsam daran, von Husband und Wife zu sprechen und zu reagieren, wenn Isabelle mit Frau Mannino angesprochen wird. Die neue Unterschrift klappt auch schon ganz gut. :-)

Von diversen Seiten wurden wir bereits angefragt, ob man uns Herzenswünsche erfüllen kann oder es ein Wunschalbum gibt, woraus man uns etwas schenken kann. Natürlich! Ein langersehnter Wunsch geht nämlich mit unserer Hochzeitsreise in Erfüllung: Eine Reise durch Argentinien, Chile und Brasilien!

Die Reise führt uns zuerst ins Land des sinnlichen Tangos, der unerschrockenen Gauchos, der saftigen Rindersteaks und der Evita Peron: Argentinien! Danach erkunden wir das Nachbarland Chile auf die sportliche Art. Mit Trekking-Touren zu Salzseen, Mondlandschaften und Geysirfeldern lassen wir uns von der Schönheit des Landes verzaubern. Zum krönenden Abschluss unserer Reise besuchen wir Rio de Janeiro, wo wir uns bestimmt einen Caipirinha an der Copacabana gönnen! ;-) Mit vielen wunderbaren Eindrücken, ganz vielen Fotos und Souvenirs im Gepäck, treten wir drei Wochen später unsere Heimreise nach New York an.

Die Reiseroute sieht wie folgt aus:

Route

Wer uns also ein Hochzeitsgeschenk machen möchte, ist herzlich eingeladen, einen Beitrag an die Reise zu leisten. Unter dem nachfolgenden Link gelangt ihr zu unserer Wunschliste, wo ihr eine Auswahl an Geschenken findet. Ob eine Tango-Show in Buenos Aires, ein Weinseminar in Mendoza oder einer Übernachtung in Santiago de Chile, wir danken auf jeden Fall jetzt schon allen, die sich an unserer Reise beteiligen und uns dabei unterstützen, damit diese Reise zu einem unvergesslichen, einzigartigen Erlebnis wird.

Link zum Wunschalbum

Eure Isabelle & Francesco

Wir haben geheiratet!

•20. Mai 2009 • 6 Kommentare

Am 8. Mai 2009 haben wir uns auf dem Standesamt in Zollikon das Ja-Wort gegeben! Wir konnten den Tag im Kreise unserer Familien in vollen Zügen geniessen. Der Hochzeitstag war einzigartig schön, die Sonne schien für uns und unsere Gäste. Der Start ins Eheleben ist geglückt!

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Die Festlichkeiten gehen im September 2009 mit der grossen Hochzeitsfeier weiter. In der Kirche Zollikon werden wir uns in einem ökumenischen Gottesdienst trauen lassen. Wir freuen uns auf alle unsere Gäste, die uns an diesem Tag begleiten und unsere Hochzeit unvergesslich machen.

Isabelle & Francesco Mannino-Heuberger

PS: In Kürze folgt hier ein Link zu unserem Wunschalbum!

Happy New Year!

•19. Januar 2009 • Hinterlasse einen Kommentar

Wir wünschen Euch allen ein glückliches und erfolgreiches 2009! Die Zeit seit unserem letzten Blog-Beitrag ist wieder einmal sehr schnell vorbei gegangen. Am 26. Dezember 2008 konnte ich bereits mein „einjähriges“ hier in Manhattan feiern! Was wir im November, Dezember und Januar sonst noch erlebt haben:
Ende November besuchte uns Dani Fuhrer (aka Washington) bereits zum zweiten Mal. Als geübter NY-Tourist zog er die ersten Tage alleine durch die Stadt, weil Isabelle und ich wegen einer Lebensmittelvergiftung wortwörtlich flach lagen. Kaum erholt, machten wir uns per Chinatown Bus für 12 USD nach Philadelphia auf, um die Stadt und vor allem die Rocky Statue zu besichtigen (Anm. dort wurden übrigens sämtliche Rocky Filme gedreht, ausser Rocky IV.). Neben Sightseeing Touren und viel Entspannung in der Spa-Anlage unseres Hotels, verbrachten wir die Tage vor allem mit Shopping. Philadelphia erhebt auf Kleidern keine Sales Tax – ein Paradies also für alle Schnäppchenjäger! :-) Für Dani’s nächsten Besuch sind wir bereits wieder daran, einen Städtetrip zu planen, Vorschläge sind willkommen. ;-)

Am 17. Dezember flog Isabelle für einen verlängerten Weihnachtsurlaub zurück in die Schweiz. Somit verbrachte ich die Festtage mit Freunden hier in New York bei einem leckeren Raclette-Essen (nochmals herzlichen Dank an Franziska und Thomas!). Am 27.12. stand dann ein weiterer Besuch aus der Schweiz auf dem Programm: Christian Albrecht (aka Fätze-Albi) leistete mir in der Altjahrswoche und über Silvester Gesellschaft. Neben leckerem Essen und guten Zigarren war natürlich auch die Neujahrsparty in New Jersey ein Highlight seines Besuches. Fätze, war cool Dich hier zu haben!

Das neue Jahr startete ich dann mit einem Abstecher nach Tampa (FL), wo ich mich mit Arthur und Matthias zum Golfspielen traf. Die beiden spielen bereits zum fünften Mal in der Region Clearwater und wer sich noch an einen meiner ersten Blog-Beiträge erinnern kann erkennt, dass ich letztes Jahr auch schon mit ihnen von Platz zu Platz zog. Wie auch schon letztes Jahr war das Tagesprogramm klar strukturiert und auf die Minute genau geplant. Wer da an Faulenzen in der warmen Sonne Floridas denkt, liegt komplett falsch. Abfahrt jeden Morgen zwischen 6 und 6.30 Uhr um gegen 7 Uhr für die erste Tee-Time bereit zu sein. In der Mittagszeit fuhren wir zum nächsten Golfplatz, wo um 1 oder 1.30 Uhr die nächsten 18 Löcher in Angriff genommen wurden. Arthur und Matthias überliessen gar nichts dem Zufall, nicht mal die Wahl der Restaurants: Morgenessen im Denny’s oder Dunkin Donuts, Abendessen im Hooters, wo man die beiden mittlerweile wohl mit Vornamen anspricht. ;-) Jungs, es waren wieder sup(p)er Tage mit euch, hat total Spass gemacht! Nochmals vielen Dank für die Organisation und natürlich, dass ihr mich mitgenommen habt. Komme nächstes Jahr gerne wieder!

Die nächsten Highlights werden sein: Der Besuch von Yvonne und Viktor im März (jupiiii!) und der Besuch meiner Eltern im April! Mehr dazu im nächsten Beitrag.

Francesco

PS: Von Fätze-Albi hatte ich leider kein NY-Foto, habe darum eines aus alten Zeiten in Celerina verwendet! :-)

Rocky Statue

Touri Foto 1

Touri Foto 2

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Aussicht auf das Zentrum

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Room with a view

•6. Dezember 2008 • 3 Kommentare

Fünf Minuten Belichtungszeit und unsere Aussicht aus der Wohnung lässt sich in einem Weihnächtlichen Bild festhalten.

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Blick auf Queens

Macy’s Float Watching Party

•27. November 2008 • 1 Kommentar

Noch liegen sie alle am Boden, doch bereits morgen schweben die riesigen Ballone an der Macy’s Thanksgiving Day Parade die 5th Avenue hinunter. An der 81th Street werden sie einen Tag im Voraus mit Helium gefuellt. Das Spektakel wird von hunderten von Schaulustigen verfolgt und natuerlich ist auch die Polizei vor Ort, die das ganze Quartier grossraeumig abgeriegelt hat! Nur wer eine schriftliche Einladung der Anwohner vorweisen kann, wird vorgelassen! Danke Pia und Christian fuer die tolle Party!

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